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Reha zu Corona-Zeiten: vor allem bei älteren Menschen unerlässlich

Ein langer Weg liegt hinter Siegfried Tribbensee. Der gebürtigen Siegerländer mit Geburtsjahr 1934 hat in seinem Leben schon viele Herausforderungen meistern müssen, aber sein Kampf um seine Eigenständigkeit und seine Beweglichkeit hat er, dank der Rehabilitation in der Celenus Klinik, gewonnen.

Herrn Tribbensee ist am Guillain-Barré-Syndrom erkrankt. Aufgrund seiner Erkrankung wurde er mit Lähmungserscheinungen in Beinen und Armen in ein hiesiges Krankenhaus eingeliefert. Nach einem fünfwöchigen Aufenthalt kam er zu uns in die Celenus Fachklinik Hilchenbach. Der damalige Gesundheitszustand war, dass Herr Tribbensee nur liegen konnte und Hilfe bei allen Lebenslagen wie Essen, Ankleiden und Körperpflege benötigte.

Aber der Wille sich wieder bewegen zu können war ungebrochen. Sein Mantra war, dass er hier wieder gehenden Fußes entlassen wird. Innerhalb seines neunwöchigen Aufenthaltes gelang ihm unglaubliches. Mit Hilfe der Ergo- und Physiotherapeuten und eisernes Training seinerseits besserte sich sein allgemeiner Zustand. Das Taubheitsgefühl in den Beinen und Armen nahm langsam ab und Herr Tribbensee konnte sich bald über Fortschritte freuen. Zuerst konnte er wieder alleine stehen. Danach fand Lauftraining statt und zum Schluss meistere er auch das Treppensteigen. Oft übte Herr Tribbensee nach den täglichen Trainingseinheiten unermüdlich weiter. Dabei wurde er auch vom Pflegepersonal und dem Stationsarzt gesehen und alle freuten sich mit ihm über seine Fortschritte und lobten ihn für seine Willenskraft und Motivation.

Herr Tribbensee hat die Celenus Fachklinik Hilchenbach, wie angekündigt, stabil gehend verlassen. Wir freuen uns mit Herrn Tribbensee und wünschen Ihm alles erdenklich Gute für seine Zukunft.