Arbeit Reha Celenus-Klinik
Über uns | Unterschiede Reha-/Akutmedizin

Arbeiten in unseren Celenus-Rehakliniken.
Ein spannendes und attraktives Arbeitsumfeld mit Zukunft.

Die Celenus-Kliniken sind ein zukunftsorientierter Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen mit Schwerpunkt in der stationären und ambulanten medizinischen Rehabilitation. Mit Susanne Leciejewski als Vorstandsvorsitzende und Thomas Schindler als Vorstand vereinen die Celenus-Kliniken langjährige fachliche Erfahrung im Gesundheitswesen. In unseren stationären und ambulanten Celenus-Rehakliniken erwartet Sie ein breites Spektrum medizinischer Behandlungsfelder in einem krisensicheren attraktiven Arbeitsumfeld. 

Sie fragen sich, welche Vorteile Ihnen die Arbeit in einer unserer Rehakliniken im Vergleich zu Akutkliniken bietet? Wir haben Ihnen die wichtigsten Gründe zusammengestellt, weshalb Sie ein attraktives und spannendes Arbeitsumfeld mit Zukunft in unseren Celenus-Kliniken bei Ihrem Berufseinstieg oder bei der Fortsetzung Ihres beruflichen Werdegangs erwarten können.

Aktuelle Stellenangebote unserer Celenus-Kliniken finden Sie in unserem Job-Portal. Nichts Passendes dabei? Dann nutzen Sie die Möglichkeit sich initiativ zu bewerben.

Dr. med. Barbara Guldin

Chefärztin

Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Fachärztin für Neurologie, - Sozialmedizin -

Zum Interview

Seit wann sind Sie in der Celenus Parkklinik Bad Bergzabern beschäftigt?

Seit dem 01.01.2013 bin ich Chefärztin in der Celenus Parkklinik.

Was bereitet Ihnen am meisten Freude an Ihrem Beruf?

Ich bin mit ganzem Herzen Psychotherapeutin und bekennende Verhaltenstherapeutin. Ich habe sehr viel Spaß dabei, mit Patienten daran zu arbeiten, dass sie ein reicheres und erfüllteres Leben haben können. Ein Leben, das mehr als bisher ihren Wünschen, Bedürfnissen und Werten entspricht. Es macht mir ungeheuer viel Freude, mit meinem Beziehungsangebot und dem fachlichen psychiatrischen und psychotherapeutischen Wissen im Gespräch mit den Patienten hilfreich zu sein, ohne Medikamente und ohne Apparate. Nachdem ich bereits Fachärztin für Neurologie war, kam ich mit der Psychotherapie in Berührung und habe mich damals dafür entschieden, eine weitere Facharztausbildung inkl. der Psychotherapie-Ausbildung zu absolvieren. Ich bin seit nunmehr 15 Jahren sehr froh über diese Entscheidung und genieße die ärztlich-psychotherapeutische Arbeit mit den Patienten sehr.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Als Chefärztin habe ich neben den Gesprächen mit Mitarbeitern und Patienten einen relativ hohen Anteil an administrativen Tätigkeiten und Büroarbeit. Im Patientenkontakt ist es leider oftmals so, dass ich bei Schwierigkeiten oder Unzufriedenheit angesprochen werde, die Kritik oder die Beschwerden entgegennehmen muss oder auch Streitschlichterin bei Auseinandersetzungen zwischen Patienten bin „als letzte Instanz“.

Bleibt Ihnen neben Ihrem Job noch Zeit für Ihr Privatleben?

Die Tätigkeit einer Chefärztin ist schon ein Fulltime-Job. Ich habe auch früher als Assistenz- und Oberärztin häufig viele Stunden gearbeitet und lange Arbeitstage gehabt, da die Tätigkeit als Arzt sehr früh in meinem Leben der Wunschberuf war und ich für diesen Beruf auch noch nach 30 Jahren Approbation brenne. Und trotzdem organisiere ich mir Zeit für die Partnerschaft, meine beiden erwachsenen, auswärts studierenden Kinder und einen Kreis von Freunden, Bekannten und früheren Kollegen. Darüber hinaus tanze ich gerne und besuche Kunstausstellungen und Konzerte. Ich bin gut organisiert, sonst würde ich dies nicht alles unter einen Hut bringen.

Würden Sie sich mit dem heutigen Wissen wieder für die Arbeit in der Reha-Klinik entscheiden?

Ja, unbedingt, ich arbeite seit nunmehr 11 Jahren in Reha-Kliniken und empfinde es als bereichernd, die Möglichkeit zu haben mit Patienten im Durchschnitt fünf Wochen in der psychosomatischen Rehabilitation arbeiten zu können und hierdurch im stationären Bereich einen vergleichsweisen langen Zeitraum für die Psychotherapie zur Verfügung zu haben. Entsprechend meinen Werten und Vorstellungen von Patientenbehandlung käme für mich alternativ aufgrund der noch längeren Behandlungsdauer lediglich der ambulante Bereich in Betracht. Da ich sehr gerne im und mit einem Team arbeite, ist die Tätigkeit in der Rehabilitationsklinik für mich eine gute Kombination aus vergleichsweise langer Behandlungsmöglichkeit und Austausch mit und Anleitung von Kollegen.

Ist es Ihrer Meinung nach sinnvoll, die Facharztausbildung direkt in einer Reha-Klinik zu beginnen?

Ja, für die Psychosomatik ist es meine feste Überzeugung und auch in Übereinstimmung mit meinem Erleben in den letzten 10 Jahren in psychosomatischen Reha-Kliniken, dass Psychotherapie in einer psychosomatischen Rehabilitationsklinik gut in allen Facetten gelernt werden kann. Die Behandlungsdauern sind für den stationären Bereich im mittleren bis langen Zeitfenster. Die Ärzte und Psychologen lernen bei uns alle psychotherapeutisch behandelbaren Krankheitsbilder kennen. Es gibt einen engen Austausch mit psychotherapie-erfahrenen psychologischen und ärztlichen Psychotherapeuten. Von daher kann ich angehenden Fachärzten für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bzw. für Psychiatrie und Psychotherapie die Tätigkeit in einer psychosomatischen Reha-Klinik uneingeschränkt – auch als Berufsanfänger – empfehlen.

Andreas Rönicke

Pflegedienstleiter

Zum Interview

Seit wann sind Sie in der Celenus Fachklinik Freiburg beschäftigt?

Ich bin seit Ende 2015 in der Celenus Klinik Freiburg als Pflegedienstleiter tätig. 

War der Wechsel von einer Akutklinik in die Reha eine bewusste Entscheidung?

Nein. Nach fast 13 Jahren Berufstätigkeit im gleichen Unternehmen waren für mich zwei Dinge zum Zeitpunkt der Veränderung wichtig. Erstens in oder um Freiburg bleiben zu können und zweitens einer Tätigkeit im Pflegebereich nachzugehen, bei der ich mehr Zeit für den Patienten habe.

Wodurch unterscheidet sich das Arbeiten in der Pflege im Akut- und Rehabereich?

Einer der wesentlichen Unterschiede ist für mich das recht hohe Maß an Planbarkeit. Im Berufsfeld der Gesundheits- und Krankenpflege habe ich viele Menschen kennengelernt, die ihre Stärken in der Sozialkompetenz, der Flexibilität und der Kreativität haben. 

Die Arbeit findet oft unter schwierigen Rahmenbedingungen statt. Daher hat es mich gefreut, durch das hohe Maß an Planbarkeit mehr Raum für das „Akute“ zu schaffen. So sind meine Kolleginnen und Kollegen in der Begleitung von Patienten meist flexibel und können Ihre Stärken einbringen. Die zentralen Aufträge der Pflegekräfte  im Bezug auf die Alltagsbewältigung und das Wohlbefinden unserer Patienten können aktiv umgesetzt und gelebt werden. 

Wie empfinden Sie persönlich die Weiterbildungsmöglichkeiten bei Celenus?

Ich würde gerne den Begriff der Weiterbildungsmöglichkeiten dem Begriff der Weiterentwicklung unterordnen. Mit Blick auf meine Leitungsaufgabe erlebe ich interdisziplinäres Arbeiten, wie ich es mir vorstelle, respektvoll und als gemeinsames, zielgerichtetes Arbeiten am Patientenprozess.

Darüber hinaus habe ich in meinem Verantwortungsbereich viel Neues etablieren dürfen und können. Angefangen bei neuen, mitarbeiterfreundlichen Arbeitszeitmodellen über pflegegeleitete Therapien bis hin zu Kooperationen mit Ausbildungsstätten der Umgebung. Durch das interdisziplinäre Arbeiten und das hohe Maß an Gestaltungsfreiraum in meinem Verantwortungsbereich kann ich viel einst Erlerntes einbringen und evaluieren.  

Mit Blick auf die Frage der Weiterbildungsmöglichkeiten muss ich mich klar als „Fan“ der von Celenus konzipierten Co-Therapeutischen Weiterbildung outen. Auch wenn ich diese selbst noch nicht begonnen habe, sehe ich mit Freude meine Kolleginnen und Kollegen, die nach jedem Fortbildungstag mit neuen Ideen im Bezug auf ihr Tätigkeitsfeld zurückkommen. 

Würden Sie Pflegefachkräften Celenus als Arbeitgeber weiterempfehlen? 

Mit Blick auf meine Leitungsaufgabe und auf mein Arbeitsfeld als Gesundheits- und Krankenpfleger ein klares JA.  Wir haben einen strukturierten Tagesablauf mit attraktiven und flexiblen Dienstzeiten. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Berufsgruppen können wir den Erwartungen der Patienten gerecht werden. In den letzten drei Jahren haben wir unseren Arbeitsplatz neugestalten können. Alles zusammen gibt mir eine große Zufriedenheit in meinem Job.