Arbeit Reha Celenus-Klinik
Über uns | Unterschiede Reha-/Akutmedizin

Arbeiten in unseren Celenus-Rehakliniken.
Ein spannendes und attraktives Arbeitsumfeld mit Zukunft.

Die Celenus-Kliniken sind ein zukunftsorientierter Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen mit Schwerpunkt in der stationären und ambulanten medizinischen Rehabilitation. Mit Susanne Leciejewski als Vorstandsvorsitzende und Christian Baumbach als Vorstand vereinen die Celenus-Kliniken langjährige fachliche Erfahrung im Gesundheitswesen. In unseren stationären und ambulanten Celenus-Rehakliniken erwartet Sie ein breites Spektrum medizinischer Behandlungsfelder in einem krisensicheren attraktiven Arbeitsumfeld. 

Sie fragen sich, welche Vorteile Ihnen die Arbeit in einer unserer Rehakliniken im Vergleich zu Akutkliniken bietet? Wir haben Ihnen die wichtigsten Gründe zusammengestellt, weshalb Sie ein attraktives und spannendes Arbeitsumfeld mit Zukunft in unseren Celenus-Kliniken bei Ihrem Berufseinstieg oder bei der Fortsetzung Ihres beruflichen Werdegangs erwarten können.

Aktuelle Stellenangebote unserer Celenus-Kliniken finden Sie in unserem Job-Portal. Nichts Passendes dabei? Dann nutzen Sie die Möglichkeit sich initiativ zu bewerben.

Dr. med. Barbara Guldin

Chefärztin

Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Fachärztin für Neurologie, - Sozialmedizin -

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Seit wann sind Sie in der Celenus Parkklinik Bad Bergzabern beschäftigt?

Seit dem 01.01.2013 bin ich Chefärztin in der Celenus Parkklinik.

Was bereitet Ihnen am meisten Freude an Ihrem Beruf?

Ich bin mit ganzem Herzen Psychotherapeutin und bekennende Verhaltenstherapeutin. Ich habe sehr viel Spaß dabei, mit Patienten daran zu arbeiten, dass sie ein reicheres und erfüllteres Leben haben können. Ein Leben, das mehr als bisher ihren Wünschen, Bedürfnissen und Werten entspricht. Es macht mir ungeheuer viel Freude, mit meinem Beziehungsangebot und dem fachlichen psychiatrischen und psychotherapeutischen Wissen im Gespräch mit den Patienten hilfreich zu sein, ohne Medikamente und ohne Apparate. Nachdem ich bereits Fachärztin für Neurologie war, kam ich mit der Psychotherapie in Berührung und habe mich damals dafür entschieden, eine weitere Facharztausbildung inkl. der Psychotherapie-Ausbildung zu absolvieren. Ich bin seit nunmehr 15 Jahren sehr froh über diese Entscheidung und genieße die ärztlich-psychotherapeutische Arbeit mit den Patienten sehr.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Als Chefärztin habe ich neben den Gesprächen mit Mitarbeitern und Patienten einen relativ hohen Anteil an administrativen Tätigkeiten und Büroarbeit. Im Patientenkontakt ist es leider oftmals so, dass ich bei Schwierigkeiten oder Unzufriedenheit angesprochen werde, die Kritik oder die Beschwerden entgegennehmen muss oder auch Streitschlichterin bei Auseinandersetzungen zwischen Patienten bin „als letzte Instanz“.

Bleibt Ihnen neben Ihrem Job noch Zeit für Ihr Privatleben?

Die Tätigkeit einer Chefärztin ist schon ein Fulltime-Job. Ich habe auch früher als Assistenz- und Oberärztin häufig viele Stunden gearbeitet und lange Arbeitstage gehabt, da die Tätigkeit als Arzt sehr früh in meinem Leben der Wunschberuf war und ich für diesen Beruf auch noch nach 30 Jahren Approbation brenne. Und trotzdem organisiere ich mir Zeit für die Partnerschaft, meine beiden erwachsenen, auswärts studierenden Kinder und einen Kreis von Freunden, Bekannten und früheren Kollegen. Darüber hinaus tanze ich gerne und besuche Kunstausstellungen und Konzerte. Ich bin gut organisiert, sonst würde ich dies nicht alles unter einen Hut bringen.

Würden Sie sich mit dem heutigen Wissen wieder für die Arbeit in der Reha-Klinik entscheiden?

Ja, unbedingt, ich arbeite seit nunmehr 11 Jahren in Reha-Kliniken und empfinde es als bereichernd, die Möglichkeit zu haben mit Patienten im Durchschnitt fünf Wochen in der psychosomatischen Rehabilitation arbeiten zu können und hierdurch im stationären Bereich einen vergleichsweisen langen Zeitraum für die Psychotherapie zur Verfügung zu haben. Entsprechend meinen Werten und Vorstellungen von Patientenbehandlung käme für mich alternativ aufgrund der noch längeren Behandlungsdauer lediglich der ambulante Bereich in Betracht. Da ich sehr gerne im und mit einem Team arbeite, ist die Tätigkeit in der Rehabilitationsklinik für mich eine gute Kombination aus vergleichsweise langer Behandlungsmöglichkeit und Austausch mit und Anleitung von Kollegen.

Ist es Ihrer Meinung nach sinnvoll, die Facharztausbildung direkt in einer Reha-Klinik zu beginnen?

Ja, für die Psychosomatik ist es meine feste Überzeugung und auch in Übereinstimmung mit meinem Erleben in den letzten 10 Jahren in psychosomatischen Reha-Kliniken, dass Psychotherapie in einer psychosomatischen Rehabilitationsklinik gut in allen Facetten gelernt werden kann. Die Behandlungsdauern sind für den stationären Bereich im mittleren bis langen Zeitfenster. Die Ärzte und Psychologen lernen bei uns alle psychotherapeutisch behandelbaren Krankheitsbilder kennen. Es gibt einen engen Austausch mit psychotherapie-erfahrenen psychologischen und ärztlichen Psychotherapeuten. Von daher kann ich angehenden Fachärzten für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bzw. für Psychiatrie und Psychotherapie die Tätigkeit in einer psychosomatischen Reha-Klinik uneingeschränkt – auch als Berufsanfänger – empfehlen.

Dr. med. Martin Gerken

Chefarzt

Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

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Aus welchen Gründen haben Sie sich für die Reha-Medizin entschieden?

Für die Reha Medizin habe ich mich tatsächlich bewusst entschieden. Von einem somatischen Fach herkommend (Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde), war für mich in meiner Berufslaufbahn zunächst der entscheidende Schritt, mich für eine zweite Facharztausbildung im Bereich der Psychosomatik zu entscheiden. An der Psychosomatik hat mich von Anfang an die fächerübergreifende, ganzheitliche Denkweise fasziniert. Da ich die ersten 8 Jahre meiner Berufslaufbahn in der Psychosomatik in einer Akut-Psychosomatischen Klinik gearbeitet habe, blieben dort zunächst die ganzen sozialmedizinischen Aspekte der Reha Medizin außen vor. Während dieser Tätigkeit konnte ich zwar mein medizinisches Spektrum durch die Psychosomatik erheblich erweitern, ich stieß jedoch genauso wie meine Kollegen immer wieder auf Grenzen, wenn es darum ging, soziale Aspekte einer Erkrankung zu berücksichtigen. Dies gilt sowohl für die Entstehung als auch die Auswirkung und am Ende auch für die Heilung der Erkrankungen. Um diesen Bereich in mein medizinisches Denken mit einbeziehen zu können, entschied ich mich damals bewusst für eine Oberarzttätigkeit in einer Psychosomatischen Rehaklinik. Es ist erstaunlich, wie viele neue medizinische Aspekte der rehabilitative Gedanke in der Sichtweise der Patienten und in deren Behandlung mit sich bringt. Letztlich bedeutet für mich die Tätigkeit in einer Psychosomatischen Rehabilitationsklinik die konsequenteste Umsetzung des bio-psycho-sozialen Denkansatzes der Weltgesundheitsorganisation. Auf diesem Gebiet halte ich auch die Reha-Landschaft in Deutschland für weltweit führend.

Warum ist gerade auch für jüngere Ärzte der Bereich der Rehabilitativen Medizin interessant?

Ich selber habe erfahren, wie schwierig der Umdenkprozess von einem ursprünglich somatischen Fach bis hin zur Psychosomatischen Rehabilitation ist. Daher empfehle ich auch durchaus jungen Ärzten gleich nach dem Abschluss eine Berufskarriere in Rehakliniken. Dadurch erhalten die jungen Kollegen von Anbeginn an die Möglichkeit, in dieser sehr weiten und übergreifenden Denkweise, medizinisches Handeln und therapeutisches Planen zu erlernen. Außerdem erlaubt die Reha Medizin sehr viel intensivere Auseinandersetzungen mit den Patienten und ihren Krankheitsverläufen. Dies liegt zum Beispiel an der Möglichkeit, mehr Zeit in ausführlichen Gesprächen mit den Patienten zu verbringen als das in einem Akutkrankenhaus möglich wäre. Außerdem ist die Aufenthaltsdauer in einer Rehaklinik, insbesondere in der Psychosomatik, oft sehr viel länger als das in Akutkrankenhäusern der Fall ist. Wir sprechen hier von 5-6 Wochen. Dies ist insbesondere für junge Kollegen eine Möglichkeit den komplexen Genesungsprozess von Patienten nicht nur zu begleiten, sondern aktiv zu gestalten. Dies bringt eine unschätzbare medizinische Erfahrung für junge Ärzte mit sich.

Die Arbeit als Arzt in der Rehabilitation ist weniger mit Stress verbunden als in einem Krankenhaus. Wie würden Sie diese Aussage bewerten?

Die soeben genannten Gründe bedeuten natürlich auch, dass die Arbeit in einer Rehaeinrichtung mit deutlich weniger Stress verbunden ist. Dies bedeutet nicht, dass nicht genug zu tun ist für einen Arzt in einer Rehaeinrichtung, aber die längeren Verweildauern, die ausreichende Zeit für den einzelnen Patienten und die Art der behandelnden Erkrankungen bedeutet sehr viel weniger Notwendigkeit, plötzlich und schnell auf akute Krankheitsverläufe reagieren zu müssen. Natürlich gibt es auch in Rehakliniken akute Zuspitzungen von Erkrankungen, sei es auf körperlicher oder psychischer Ebene. Ärzte in den Rehaeinrichtungen müssen auch mit solchen Krankheitszuständen umgehen können. Aber akut zugespitzte Krankheitsverläufe können in Reha-Kliniken nur für eine kurze Zeit und bis zu einem bestimmten Maß behandelt werden. Dann muss eine Verlegung in ein Akutkrankenhaus in Erwägung gezogen werden. Dies bedeutet für die Bereitschaftsdienste am Tag oder in der Nacht, dass die Ärzte sehr viel seltener mit dringenden medizinischen Notfällen zu tun haben. In der Regel sind die Nachtdienste ab 22 Uhr so ruhig, dass unsere Ärzte in ihrer Bereitschaft durchaus auch genügend Nachtschlaf finden können.

Wenn Sie den Satz „Ich arbeite gerne als Chefarzt in der Celenus Klinik Schömberg, weil……“ zu Ende führen müssten, wie würde dieser lauten?

Ich arbeite gerne als Chefarzt in der Celenus Klinik Schömberg, weil ich in dieser wunderbaren Klinik die Möglichkeit bekommen habe, die Verantwortung für ein modernes psychosomatisches Behandlungskonzept zu übernehmen, das den heutigen Bedürfnissen der Patienten, aber auch der Mitarbeiter gerecht wird. Dieses historische Gebäude mit seinem unvergleichlichen Charme in einem riesigen parkähnlichen Gelände, schafft besonders gute Voraussetzungen für Patienten hier zu genesen. Unterstützt wird das Ganze von dem exzellenten Heil-Klima in Schömberg. Da zu meiner Spezialisierung auch Tinnitus-Patienten gehören, bieten die Ruhe und Abgeschiedenheit der Klinik mit fußläufiger Entfernung zum malerischen Örtchen Schömberg eine ideale Voraussetzung. Es war mir wichtig, Weiterbildungsmöglichkeiten für das Fach Psychosomatische Medizin und für das Fach Sozialmedizin zu etablieren. Darüber hinaus besteht in unserem Haus die Möglichkeit der Psychiatrischen Weiterbildung und in naher Zukunft auch wieder die Internistische Weiterbildung. Somit könnte ein junger Arzt bei uns im Hause die komplette Facharztausbildung zum Arzt für Psychosomatische Medizin und darüber hinaus auch die Qualifikation in Sozialmedizin erwerben, um dann zunehmend auch Leitungsaufgaben bei uns, oder in einer anderen Celenus Klinik zu übernehmen. Engagierte Mitarbeiter unterstützen wir gerne durch Fort- und Weiterbildungen und sind stolz darauf, ihnen dauerhaft attraktive Arbeitsplätze anbieten zu können.

Stefanie Läpple

Leitende Psychologin

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Warum haben Sie sich für ein Studium der Psychologie entschieden?

Schon immer war ich – und bin es bis heute – neugierig auf Menschen und die Geschichten, die sie zu erzählen haben. Gleichzeitig war es für mich auch spannend zu verstehen, wie Menschen an und für sich sowie in verschiedenen sozialen Kontexten „funktionieren“, wie ihr Verhalten erklärt werden kann – auch und gerade dann, wenn dieses Verhalten auf den ersten Blick manchmal ziemlich unlogisch erscheinen mag. Damit bin ich im Studium dann auch gut bedient worden. Nicht zuletzt in der Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin reifte dann die Erkenntnis, dass es gar kein verrücktes, sondern nur noch nicht erklärbares Verhalten gibt.

Seit wann und in welcher Position arbeiten Sie bei uns?

Seit November 2018 bin ich als leitende Psychologin und Teamleiterin in der Celenus Klinik Schömberg tätig.

Was sind die Besonderheiten des Behandlungskonzeptes in der Psychosomatischen Fachklinik in Schömberg?

Unsere Spezialisierungen im Rahmen der Tinnitus-Behandlung, der Behandlung chronischer Schmerzsyndrome, des MBOR-Konzeptes und des wir2-Bindungstrainings für Alleinerziehende sprechen jeweils eine eigene Klientel an, die sich innerhalb der Subgruppen doch wiederum aus allen gesellschaftlichen Schichten zusammensetzt. Die Möglichkeit, mit Begleitkindern, pflegebedürftigen Angehörigen und sogar Begleittieren anzureisen, trägt zusätzlich dazu bei, dass auch diejenigen DRV-Versicherten eine Rehabilitation in Anspruch nehmen können, die sonst aufgrund diverser Versorgungspflichten zuhause eine stationäre Behandlung eher weniger in Erwägung ziehen oder gar ganz ausschließen würden.

Was macht die Celenus Klinik Schömberg zu einem attraktiven Arbeitgeber?

In einer Klinik unserer Größe bieten sich für Ärzte und Therapeuten etliche Gelegenheiten, zum einen ein großes Spektrum an Krankheitsbildern auf psychischer wie auch somatischer Ebene kennenzulernen und in ihrer Entwicklung über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Zum anderen entsteht hierdurch auch die Gelegenheit, sich im Rahmen des Indikativgruppenprogramms in einen spezielleren Teilbereich vertieft einzuarbeiten (z.B. Depression, Angststörungen, Emotionsregulation, Schmerzbewältigung, arbeitsplatzbezogene Stressbewältigung, testpsychologische Diagnostik) und sich so mit seinen Neigungen und Interessen einzubringen. Darüber hinaus schätze ich sehr die Chancen zum Austausch und voneinander Lernen mit den Kollegen in anderen Kliniken des Celenus-Verbundes.

Rainald Elfert

Pflegedienstleitung und Qualitätsmanagementbeauftragter

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Warum haben Sie sich für den Pflegeberuf entschieden?

Im Alter von 15 Jahren habe ich, wie viele Jungs im Ruhrgebiet, eine dreijährige Lehre zum Maschinenschlosser absolviert. Schon bald bemerkte ich durch meine ehrenamtlichen Tätigkeiten beim Jugendamt, dass sich meine Interessen und Leidenschaften für die Arbeit mit Menschen entfalteten. Durch die eindrucksvolle Begegnung mit einem psychisch erkrankten Menschen und einer damit verbundenen regelmäßigen Berührung zu einer psychiatrischen Einrichtung wurde meine Neugierde an den psychischen Problematiken geweckt. Im Alter von 24 Jahren entschloss ich mich dann den Schlosserberuf aufzugeben und mich der Pflege zuzuwenden.

Wie lange arbeiten Sie schon in der Pflege?

Ein einjähriges Pflegepraktikum bestärkte mich in meinem Beschluss eine Krankenpflegeausbildung am Institut für Krankenpflege im Herdecke zu beginnen. Im September 1985 legte ich dann erfolgreich die staatliche Prüfung zum Krankenpfleger ab. Seit 38 Jahren arbeite ich nun als Pflegekraft in der Psychosomatischen Klinik in Schömberg. 1991/92 habe ich eine zweijährige berufsbegleitende gruppendynamische Zusatzausbildung zum Gruppenleiter beim DAGG gemacht. Im Jahr 2002 übernahm ich dann die Leitung des Pflegedienstes. Seit 2006 bin ich zudem Qualitätsmanagementbeauftragter der Klinik.

War der Wechsel in eine Rehaklinik eine bewusste Entscheidung von Ihnen?

Der Wechsel aus der eher somatisch orientierten Pflege zur psychodynamischen Pflege in einer Psychosomatischen Fachklinik war eine bewusste Entscheidung. Ausschlaggebend war hier mein vorrangiges Interesse an den psychischen Prozessen des Menschen.

Wodurch unterscheidet sich in einer Rehaklinik die Arbeit in der Pflege verglichen mit Akutkrankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten?

In der psychosomatischen Rehaklinik ist die Pflegekraft elementarer Teil des multiprofessionellen Teams zusammen mit Ärzten, Psychologen und anderen Berufsgruppen. Der Austausch in Teamsitzungen und Fallbesprechungen unterstützt das Verstehen des Patienten als bio-psycho-soziales Wesen und damit in seiner Ganzheit. Es ist wohl das Gemeinsame, als Team mit dem Rehabilitanden an seinen Reha-Zielen zu arbeiten, was den besonderen Unterschied zu anderen Einrichtungen ausmacht.

Warum sollten sich Pflegekräfte um einen Arbeitsplatz in der Celenus Klinik Schömberg bewerben?

Die Celenus Klinik Schömberg bietet für Pflegekräfte in ihrer Funktion als Mitglied eines therapeutischen Teams ein interessantes, abwechslungsreiches und körperlich nicht anstrengendes Arbeitsfeld in einem sehr guten Arbeitsklima. Eine konzerninterne Weiterbildung zum „Co-Therapeuten“ für Pflegekräfte unterstützt die Entwicklung der Fähigkeiten, um hier pflegerisch-therapeutisch wirksam tätig sein zu können.

Anna Winke

Stationsleitung

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Ich arbeite seit 2013 in der Celenus Fachklinik für Neurologie. Nach einer Weiterbildung bin ich seit 2015 als Stationsleitung tätig. Auf dieser Station werden überwiegend MS Patienten betreut. Außerdem koordiniere ich den Bereich des Selbstkatheterisierens als ausgebildete Inkontinenzmanagerin.

Der Arbeitsalltag in der Rehaklinik ist aufgrund verschiedener Krankheitsbilder, vielen Fortbildungsmöglichkeiten und einem interdisziplinären Team bestehend aus Therapeuten, Ärzten und Pflege sehr abwechslungsreich. Vor allem schätze ich, dass ich in meiner Aufgabe als Leitung viele Freiräume habe und meine Ideen umsetzen darf. Das gute Betriebsklima sorgt dafür, dass ich jeden Tag gerne zur Arbeit gehe.

Andreas Rönicke

Pflegedienstleiter

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Seit wann sind Sie in der Celenus Fachklinik Freiburg beschäftigt?

Ich bin seit Ende 2015 in der Celenus Klinik Freiburg als Pflegedienstleiter tätig. 

War der Wechsel von einer Akutklinik in die Reha eine bewusste Entscheidung?

Nein. Nach fast 13 Jahren Berufstätigkeit im gleichen Unternehmen waren für mich zwei Dinge zum Zeitpunkt der Veränderung wichtig. Erstens in oder um Freiburg bleiben zu können und zweitens einer Tätigkeit im Pflegebereich nachzugehen, bei der ich mehr Zeit für den Patienten habe.

Wodurch unterscheidet sich das Arbeiten in der Pflege im Akut- und Rehabereich?

Einer der wesentlichen Unterschiede ist für mich das recht hohe Maß an Planbarkeit. Im Berufsfeld der Gesundheits- und Krankenpflege habe ich viele Menschen kennengelernt, die ihre Stärken in der Sozialkompetenz, der Flexibilität und der Kreativität haben. 

Die Arbeit findet oft unter schwierigen Rahmenbedingungen statt. Daher hat es mich gefreut, durch das hohe Maß an Planbarkeit mehr Raum für das „Akute“ zu schaffen. So sind meine Kolleginnen und Kollegen in der Begleitung von Patienten meist flexibel und können Ihre Stärken einbringen. Die zentralen Aufträge der Pflegekräfte  im Bezug auf die Alltagsbewältigung und das Wohlbefinden unserer Patienten können aktiv umgesetzt und gelebt werden. 

Wie empfinden Sie persönlich die Weiterbildungsmöglichkeiten bei Celenus?

Ich würde gerne den Begriff der Weiterbildungsmöglichkeiten dem Begriff der Weiterentwicklung unterordnen. Mit Blick auf meine Leitungsaufgabe erlebe ich interdisziplinäres Arbeiten, wie ich es mir vorstelle, respektvoll und als gemeinsames, zielgerichtetes Arbeiten am Patientenprozess.

Darüber hinaus habe ich in meinem Verantwortungsbereich viel Neues etablieren dürfen und können. Angefangen bei neuen, mitarbeiterfreundlichen Arbeitszeitmodellen über pflegegeleitete Therapien bis hin zu Kooperationen mit Ausbildungsstätten der Umgebung. Durch das interdisziplinäre Arbeiten und das hohe Maß an Gestaltungsfreiraum in meinem Verantwortungsbereich kann ich viel einst Erlerntes einbringen und evaluieren.  

Mit Blick auf die Frage der Weiterbildungsmöglichkeiten muss ich mich klar als „Fan“ der von Celenus konzipierten Co-Therapeutischen Weiterbildung outen. Auch wenn ich diese selbst noch nicht begonnen habe, sehe ich mit Freude meine Kolleginnen und Kollegen, die nach jedem Fortbildungstag mit neuen Ideen im Bezug auf ihr Tätigkeitsfeld zurückkommen. 

Würden Sie Pflegefachkräften Celenus als Arbeitgeber weiterempfehlen? 

Mit Blick auf meine Leitungsaufgabe und auf mein Arbeitsfeld als Gesundheits- und Krankenpfleger ein klares JA.  Wir haben einen strukturierten Tagesablauf mit attraktiven und flexiblen Dienstzeiten. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Berufsgruppen können wir den Erwartungen der Patienten gerecht werden. In den letzten drei Jahren haben wir unseren Arbeitsplatz neugestalten können. Alles zusammen gibt mir eine große Zufriedenheit in meinem Job.